Jolly Jumper Ritt 2010

oder auch:   Pingschde bei de Pälzer !

Jolly-Jumper..... eines der traditionellen Reitertreffen der VFD-Saar steht für nettes Beisammensein, schöne Wanderritte, lange Abende zum Ausklang des Tages, 
einfach ... ein Erlebnis, dass man nicht verpassen darf.
 
Leider gab es in den letzten Jahren dieses Event nicht und leichte Entzugserscheinungen machten sich breit.
 
Als Martina Kempe beim Veranstaltertreff 2009 bekannt gab, dass 2010 an Pingschde bei de Pälzer der Jolly-Jumper-Ritt stattfinden wird, gab es Begeisterung und 
viel Applaus. Auf meinem Kalender wurde der Termin sofort dick markiert. Beim Tännchen-Trail im Dezember konnte ich dann für mich und meine Tochter Céline die 
letzten begehrten Plätzen für diesen Ritt ergattern.
 
Die Vorfreude war groß und wir wurden selbstverständlich nicht enttäuscht.
 
Pünktlich trafen wir in Reifenberg auf dem Hof der Familie Kempe ein. Geschäftiges Treiben, Pferde putzen und Satteln war schon im Gange. 
 
 
 

 

 

Da der Ritt sehr beliebt ist, fanden sich 15 Reiter ein. Wie immer beim VFD nahmen Pferde aller Rassen und Größen Teil, mit Englisch-, Western- oder Mit-ohne Sattel.

Für Celine war es sehr schön, dass samstags 2 weitere Jugendlich teilnahmen. Relativ pünktlich konnten wir am ersten Tag zu unserem Rundritt starten. Das Wetter war herrlich, die Pferde fit und die Stimmung einfach toll.

 

Robert und Martina führten uns durch die herrliche Pfälzer Landschaft, wie immer vorbei an der Landebahn des Segelflugplatzes, wobei ich wieder mit Erstaunen feststellen konnte, dass unsere beiden Pferde durch nichts zu schocken sind.

Anritt der Gaststätte für unsere große Mittagsrast:

So trafen wir gut gelaunt am Mittagsziel ein. Eine große Koppel stand zum Anbinden zur Verfügung. Im Schatten der Bäume konnten unsere Pferde gut getränkt die Pause genießen.

Uns Reiter erwarteten auf der Sonnenterasse des Wirtshauses riesige Portionen Schnitzel, Pommes, Salat und andere Köstlichkeiten. Unglaublich, was man auf einen Teller alles draufpacken kann. Ganz auf den großen Hunger eines Freizeitreiters abgestimmt :)

 

 

Der Rückweg gestaltete sich genauso harmonisch wie der Hinweg. Dank dem Tross von Elke und den Kids fanden sich immer wieder schöne Haltepunkte, an denen wir unsere Pferde bei dem heißen Wetter tränken und auch unseren Durst stillen konnten.

zurück in Reifenberg nach einem wunderschönen Ritt-Tag

lAbends gab es ein großes Buffet mit Braten und vielen Salaten.

Die Pferde standen müde auf Ihren Paddocks und wurden mit Heu und frisch gemähtem Gras versorgt.

Wie immer bei den Pfälzern wurde noch lange getagt und der Vorat an Schlehen-Schlapps der letzten Jahre wurde hemmungslos vernichtet.

Was leider zur Folge hatte, dass die Anzahl der Mitreiter sonntags sank, aber ein bissel Schwund gehört dazu. Vielleicht für Robert ein Wink mit dem Zaunpfahl:
Wenn der nächste Jolly Jumper Ritt nicht so lange auf sich warten läßt, dann sammelt sich auch nicht so viel Alkohol an.

Tag 2

Sonntags wurden bei herrlichstem Wetter die Pferde geputzt und gesattelt. Martina und Robert hatten an diesem Tag die längere Strecke geplant und wieder erwarte uns ein super schöne Gelände wie wir es von zuhause garnicht gewohnt sind.

erst mal ausgiebig frühstücken

Sattel-Zelt

So machten wir uns dann erst gemütlich und dann immer flotter auf den Weg. Unser Troßfahrzeug war stets mit frischen Wasser in der Nähe und so hatten die Pferde bei dem warmen Frühlingstag immer Wasser zur Verfügung.

Um die sehr späte Mittagszeit kamen wir an einer Blockhütte des Pfälzer Waldvereins an. Die Bewirtung war etwas komplitzert, aber letztendlich wurden wir doch alle satt und konnten den Rückweg antreten. 

Da die geplante Strecke bei der Hitze für einige Pferde und zeitlich für einige Reiter zu lange war, beschlossen wir, dass das Troßfahrzeug mit ihnen die Anhänger holt und die Pferde verladen werden.

Somit schmolz die Gruppe wiederum, aber schmelzen hat das heiße Wetter ja so an sich. Der Heimweg in der nunmehr 8 Reiter großen Gruppe ging flott voran.

Im Schatten der Wälder konnten wir ein flottes Tempo gehen und am späten Nachmittag näherten wir uns allmählich dem Ziel Reifenberg. Ausserhalb des Waldes war es für diese Jahreszeit rücksichtslos heiß und der Isi von Christa hatte das Winterfell noch nicht gewechselt. Er mußte schwer unter der Hitze leiden. Daher entschlossen wir uns, die letzten Kilometer vor dem Ziel, Christa und Angelika an einer bewirteten Hütte auszusetzen. Ein Anruf beim Tross sorgte für einen bequemeren Rückweg im Anhänger.

Der harte Kern:

Martina, Robert, Annette, Jutta, Celine und ich

trafen schließlich gesund und munter auf dem Kempe-Hof ein.

Letztendlich standen am späten Sonntag-Nachmittag alle Pferde auf ihren Paddocks, mampften genüßlich am frischen Gras und die Reiter stärkten sich ein letztes Mal in gemütlicher Runde an der Kaffeetafel.
Fazit: ein wirklich gelungener Ritt mit einer tollen Organisation, fürsorglicher Tross und schönes Reitgelände.

Auch wenn der Jolly Jumper 2011 im VFD-Kalender ab sofort unter der roten Liste mit dem Vermerk:
Nur die Härtesten kommen an ................................... zu finden ist,

WIR - SIND - WIEDER - DABEI    !!!!!

 

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